Sie und Du und Alle

Ein Bild im Kopf als Karte fuer die Strasse. Mehr hatte ich nicht, als ich damals die dunkle, schwere Echtholztuer hinter mir ins Schloss zog. Seitdem war ich gelaufen und gerannt, ohne jemals anzukommen. Ohne auch nur eine Sekunde daran zu verschwenden, was ist und was wird, bin ich ueber die Buehnen dieser Welt, getanzt, ohne einem Takt zu folgen. Bin durch Hallen geschlichen und ueber Berge gestiegen, habe Mohnfelder gerochen und Menschen getroffen. Und nun stehe ich hier und fuehle mich, als waere ich angekommen, wo ich immer ankommen wollte: Am Ende des Anfangs.

Ploetzlich, wenn dir der beste Freund, wie selbstverstaendlich, nur Cola ins Glas schuettet, bist du erwachsen. Du uebernimmst Verantwortung. Zum ersten Mal in deinem Leben ziehst du eine Lehre aus deinen Handlungen und deren Konsequenzen. Fuer das erste Mal garnicht so schlecht. Abgewandt vom Alkohol sitzt du auf Partys zwar jetzt an anderen Tischen, aber hey: An eben diesen Tischen bist du immer der Groesste. Du stehst hinter deiner Entscheidung, wie deine richtigen Freunde, die mit dir am Kindertisch sitzen und dir Respekt zollen, fuer was und vorallem wie du es tust. Wie du ‚dein Ding‘ machst, ohne deins daraus zu machen. Sie klopfen dir auf die Schulter und sind stolz. Stolz darauf so jemanden wie dich zu kennen und gepraegt zu haben. Und du auch. Du bist auch stolz. Auf sie. Und dich. Alle.

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